Mitwirkende Personen

ISMAIL KHATIB -  „Das Herz von Jenin“

Der palästinensische Protagonist aus dem Film „Das Herz von Jenin“, Ismail Khatib und der Filmemacher Marcus Vetter, sind anlässlich der Friedensstadt nochmals in Tübingen. Sie werben für das Projekt „Cinema for Jenin“:  Wir wollen eine Projektpartnerschaft zwischen Tübingen und Jenin ins Leben rufen, an der sich SchülerInnen, Studierende, Kulturschaff ende etc. für „Cinema for Jenin“ beteiligen können. Kontakt bei Gesellschaft Kultur des Friedens.

GLORIA CUARTAS - Friedensgemeinden Kolumbien

Bürgermeisterin für den Frieden – mit diesem Ehrentitel wurde Gloria Cuartas 1996 durch die UNESCO ausgezeichnet. Als Bürgermeisterin der kolumbianischen Gemeinde Apartadó in den 90er
Jahren und als engagierte Menschenrechtsverteidigerin bis heute unterstützt sie Friedensgemeinden, die ihr Recht auf Neutralität in den kriegerischen Auseinandersetzungen gegen die Gewaltakteure in ihrem Land verteidigen.

Wir wollen eine Schutzpartnerschaft zwischen Tübingen und der Friedensgemeinde San José de Apartadó aufbauen, dazu gibt es eine Matinee mit Gloria Cuartas, am 28. Juni, 12 Uhr, Gemeindehaus LAMM Tübingen.

FEDERICO MAYOR - Stiftung Cultura de Paz

Federico Mayor war Generaldirektor der Unesco und hat in seiner Amtszeit das Culture of Peace Programm entwickelt und dazu beigetragen, daß die Vereinten Nationen die Dekade 2001-2010 zur Dekade für eine “Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit” ausgerufen haben. Er hat auch die Initiative für ein „Menschenrecht auf Frieden“ entwickelt.

ANDRE SHEPHERD - Kriegsdeserteur

Er ist der erste desertierte US-Soldat, der in Deutschland politisches Asyl beantragt hat. André Shepherd will nicht noch einmal im Irak kämpfen. Sein Einsatz als US-Soldat im Irak brachte ihn zu der Konsequenz, dass er sich nicht weiter an einem völkerrechtswidrigen Krieg beteiligen kann. Derzeit wartet André Shepherd auf die Entscheidung des Bundesamtes für Migration über seinen Asylantrag.

Dafür braucht er politische wie finanzielle Unterstützung.

FELICIA LANGER - Menschenrechtsanwältin

Die langjährige Menschenrechtsanwältin in Israel wurde 1990 mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. 2005 erhielt sie den Erich-Mühsam-Preis. Mittlerweile lebt Felicia Langer mit ihrem Mann Mieciu in Tübingen und hat sich auch als Autorin über die aktuelle Situation in Israel/Palästina einen Namen gemacht.

GISELA MAY - Sängerin, Brecht-Interpretin

„Gisela May, die große Brechtschauspielerin und Diseuse, lässt in ihrer souveränen Lockerheit, hinreißender Präsenz und hoher Kunst des sprechenden Gesanges ihr Alter völlig vergessen.

 
Mitwirkende Gruppen

Tübinger Progressive Americans

Eine Gruppe engagierter U.S.-Amerikaner/Innen,  die die Militarisierung der Wirtschaft und der Außenpolitik der USA ausdrücklich ablehnen. Sie fordern eine Politik der USA, die auf den langfristigen Interessen aller BürgerInnen der Welt beruht, eine Politik innerhalb der internationalen Normen und Gesetze, an deren Formulierung die USA ursprünglich entscheidend mitgewirkt hat.

TPA-Projekte: Unterstützung der Kriegsdienstverweigerer und Deserteure der U.S.-Armee, des Military Counseling Network,  der Iraq Veterans Against the Wars in Iraq and Afghanistan,  Politcafé im Werkstadthaus Französisches Viertel, Arabisch-Amerikanischer Dialog,  Teilnahme an Aktionen internationaler Friedensgruppen, Arbeit im Bereich Sustainable Communities.

Kontakt: www.tpa-active.com, gus (at) hagelberg-huebel.com

Villa El Salvador, Oase der Hoffnung im Wüstensand

Die Tübinger Partnerstadt Villa El Salvador ist ein Stadtteil von Lima mit über 350.0000 EinwohnerInnen. Seit 1971 gilt diese von Hochlandflüchtlingen gegründete Ansiedlung im Wüstensand als Vorzeigemodell für Basisdemokratie, Selbstverwaltung und Solidarität. Konkrete Ergebnisse: Gemeinschaftsküchen, Schulen aller Art, Kindergärten, Baumpflanzaktionen, Wasserleitungen, eine Kläranlage, Elektrizität, Gesundheitsstationen, eine Landwirtschaftszone und einen Industriepark. Zwei internationale Auszeichnungen erhielten sie dafür: Den Spanischen Friedenspreis und die UNO-Auszeichnung „Mensajera de La Paz - Botschafterin des Friedens“.

Unter dem Motto „Voneinander lernen“ pflegt der Peru-Arbeitskreis im Weltladen seit mehr als 20 Jahren die partnerschaftlichen Beziehungen mit Villa El Salvador. Peru-Tage mit Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten und Filmen haben stattgefunden. Neun entwicklungspolitische Studienreisen mit der Volkshochschule sind bisher durchgeführt worden. Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 ist mit Unterstützung des Umweltministerium aus dem Ländle, das saubere und faire Baumwollprojekt mit der Frauenorganisation von Villa El Salvador durchgeführt worden ist. In Peru leidet die nationale Wirtschaft unter den billigen Importen von chinesischen Textilien.

Seit 2 Jahren gibt es eine offizielle Städtepartnerschaft zwischen Tübingen und Villa El Salvador. Der Partnerschaftsverein ist gegründet worden, um die Beziehungen zwischen beiden Partnerstädten mit kommunaler Entwicklungszusammenarbeit unter dem Motto »Voneinander lernen« zu fördern. Über Ostern war eine 4-köpfige Delegation mit Bürgermeister Michael Lucke in Villa El Salvador und im Hochland Perus. So hilft unsere Städtepartnerschaft mit, in den Zeiten der ungerechten Globalisierung die entwicklungspolitische Probleme des Partnerlandes Peru kennen zu lernen und gemeinsam für eine bessere Welt einzutreten.

Der Partnerschaftsverein wird beim ganztägigen Friedensmarkt vor dem Rathaus Babypullover vom sauberen und fairen Baumwollprojekt der Frauen der Partnerstadt Villa El Salvador verkaufen.

Kirchliche Jugendgruppe Friedensstifter

Das saubere und faire Baumwollprojekt ein Schritt in Richtung Frieden.

Ernst-Bloch-Chor

Im Januar 1987 wurde der Ernst-Bloch-Chor von Anne Tübinger gegründet. Mit ihren Ideen und Kompositionen und unter ihrer Leitung bis zum Sommer 1994 entstanden die Programme „Es ist alles so wunderbar. Lieder aus fünf Jahrhunderten“, „Wir sind wieder wer. Von bundesdeutschen Träumen und Wirklichkeiten“, „Eigentümlich – fremd. Unser alltäglicher Rassismus“. Das „Autorium – von Autos und Menschen“ wurde unter der Leitung von Michael Xander entwickelt. Mit Günter Sopper, der 1996 unser musikalischer Leiter wurde, entstand das Programm „Ungleichzeiten“, welches dann mit Katja Rambaum zur Aufführung kam. Seit September 2002 leitet wieder Anne Tübinger den Chor. Ein Programm zur Globalisierung wurde am 21. November 2004 im LTT Tübingen uraufgeführt. Es beschäftigte sich mit der Frage, was Globalisierung für uns ist und welche Auswirkungen sie weltweit und auch auf unser Leben hat.  Seit 2005 näheren wir uns unserem neuen Thema "Im Prinzip Hoffnung" das wir in unserem Jubiläumsjahr 2007 als Mehrgenerationenprojekt zur Aufführung brachten. Dieses Thema wurde als abendfüllendes Konzert weiter erarbeitet und die Tübinger Premiere  war am 1. Februar 2009 im LTT.

Kontakt: Ernst-Bloch-Chor, Tübingen, susa (at) hagelberg-huebel.de

Globales Lernen konkret: Schulpartnerschaft: Fe y Alegrìa – Uhlandgymnasium

Was tun  –nicht nur zuschauen! “- mit diesem Ziel riefen SchülerInnen des UG nach einer Unterrichtseinheit „Entwicklungsländer“ im Geographieunterricht  unterstützt von ihrem Lehrer  Wolfgang Bock und dem AK Peru im Weltladen unsere Schulpartnerschaft 1992 ins Leben. Seitdem wird diese Kooperation vom Verein zur Förderung von Erziehung und Bildung e.V. gepflegt. Dank der Initiative engagierter Schüler, Lehrer und Eltern  konnte der Verein  in den letzten Jahren verlässlich zur Finanzierung der Schulsozialarbeit im „Colegio Fe y Alegria“ ( „Glaube  und Freude“)  und zur Ausstattung mit dringend benötigtem Gerät  sowie zur Beschaffung von Unterrichtsmaterialien beitragen.
Aber nicht nur die peruanische Schule gewinnt in dieser Partnerschaft: Die Tübinger SchülerInnen lernen im Briefkontakt und im Austausch von in der Klasse erarbeiteten Plakaten „interkulturell“ sehr viel. Sie erfahren etwas über den Alltag  Gleichaltriger am andern „Ende der Welt“ - über ihre Probleme  und Hoffnungen. Das verändert auch den Blick auf die eigene Wirklichkeit. Besonders gilt das für die SchülerInnen, die nach dem Abitur für längere Zeit in unserer Partnerschule mitarbeiten und  menschliche „Brücken“ bauen. Dank ihres Engagements- und der tatkräftigen Unterstützung des AK Peru  bzw. der Stadt Tübingen konnten wir bereits eine Theater- und eine Straßenfußballgruppe aus VES im UG begrüßen.

Eva-Maria Kustermann, Spanischlehrerin am UG
c/o Arbeitsgemeinschaft  Schulpartnerschaft Fe y Alegrìa – UG
Uhlandgymnasium, Uhlandstraße 24, 72070 Tübingen, mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Friedensmahnwache "Ohne Rüstung Leben"

Die Mahnwache findet jeden Freitag von 18h-18.30h auf dem Holzmarkt in Tübingen statt. An ihr beteiligen sich 5-10 Personen, überwiegend Frauen. Sie machen Vorübergehende durch Transparente  auf konkrete Bedrohungen des Weltfriedens aufmerksam und beteiligen sie an Unterschriftenaktionen. Anlass für die Friedensmahnwache, die auf den Schalomgottesdienst in der Jakobuskirche zurückgeht, war der  Golfkrieg vor 8 Jahren. Inzwischen beteiligen sich an der Friedensmahnwache auch Menschen ohne besondere kirchliche oder religiöse Bindung so wie sie auch Teil des Tübinger Friedensplenums/Antikriegsbündnis geworden ist.

"Themen" der Friedensmahnwache waren oder sind u.a. die Kriege im Irak und in Afghanistan, der Israel-Palästinakonflikt, Rüstungsexporte der Bundesrepublik, Lagerung von Atombomben und Minenproduktion in der Bundesrepublik, Hiroshimatag.

Aktionszentrum Arme Welt e.V. Weltladen Tübingen

Wir sind eine gemischte Gruppe von entwicklungspolitisch Interessierten, die über den ungerechten Welthandel informieren und den Fairen Handel bekannt machen und daran mitarbeiten wollen.

Armut in der südlichen Welt hat trotz Entwicklungshilfe nicht abgenommen,  im Gegenteil: die Rekordzahlen der Flüchtlinge weltweit sind eine sichtbare Folge davon. Durch Information und Mitarbeit im Weltladen tragen wir und unsere Kunden dazu bei , dass immer mehr Menschen im Süden ein faires Einkommen erhalten, und neben gesunder Ernährung, Krankheits- und Altersvorsorge für alle, den Kindern der Schulbesuch ermöglicht wird.

Heute befindet sich der Weltladen in der Langen Gasse 64 in einem helleren und größeren Verkaufsraum, der aber auch Platz für Gruppentreffen und kleine Veranstaltungen bietet.

Der größere Teil unserer Arbeit liegt heute im Verkauf, aber auch die thematische Arbeit spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Regelmäßig finden Aktionen statt. In unseren Schaufenstern informieren wir über aktuelle Themen, die uns wichtig sind.  Schulklassen besuchen uns gern im Weltladen und erfahren beispielhaft anhand von Produkten, worin sich Fairer Handel vom kommerziellen Handel unterscheidet.

Aktionszentrum Arme Welt e.V.
Weltladen Tübingen
Lange Gasse 64
72070 Tübingen
T: 07071 23062

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do: 10:00-13:00h
            und 15:30-18:30h
Mi und Fr : 10:00-18:30h
Sa:            10:00-16:00h  

DED/Ziviler Friedensdienst

Der Deutsche Entwicklungsdienst ist ein Personalentsendedienst innerhalb der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, der Fachkräfte in die Länder des Südens vermittelt. Gegenwärtig sind rund 1.200 Fachkräfte in 47 Ländern tätig. Sie treten für eine Minderung der Armut, selbstbestimmte nachhaltige Entwicklung und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Herbert Rädler, der den Stand betreut, war ehemaliger Entwicklungshelfer und gibt Auskunft. Themenbereiche: 3 Kontinente, Ländliche Entwicklung, Agroforstwirtschaft, Energie und angepasste Technologien.

Der Zivile Friedensdienst wird von deutschen Friedens- und Entwicklungsdiensten getragen.

Finanziert und gefördert wird er, ebenso wie der DED, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen

Das Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen ist ein  
überparteilicher Zusammenschluß von Gruppen und Einzelpersonen, die  
sich unter den verschiedensten Aspekten für Frieden einsetzen. Wir  
treten für radikale Abrüstung ein.

Das Friedensplenum dient dem Informationsaustausch, der gegenseitigen  
Hilfestellung und dem Beschluss gemeinsamer Aktionen.

Wir veranstalten Podiumsdiskussionen, Vorträge und Mahnwachen, erinnern an Gedenktage der Friedens- und Kriegsgeschichte, verteilen Flugblätter an Informationsständen und organisieren Demonstrationen.

Eine feste Mitgliedschaft besteht nicht, die Treffen sind für Interessierte jederzeit offen. Treffen sind 14-täglich an geraden Kalenderwochen, montags 19.30 im Schlatterhaus 1.Stock, Österbergstr. 2.

Kontakt: Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen
Österbergstr. 2, 72074 Tübingen, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
www. friedensplenum-tuebingen.de

Flüchtlingskinder im Libanon e.V.

Flüchtlingskinder im Libanon e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Tübingen, der palästinensische Flüchtlingsfamilien im Libanon unterstützt. Auf Studienreisen 1995 hatten Mitglieder die Situation der palästinensischen Flüchtlinge und die Arbeit der libanesisch-palästinensischen Hilfsorganisation The National Institution of Social Care and Vocational Training (NISCVT) kennen und schätzen gelernt. Schirmfrau des Vereins ist die israelische Menschenrechtsanwältin Felicia Langer, Tübingen, die sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Palästinenser in Israel und in den besetzten Gebieten einsetzt.

Flüchtlingskinder im Libanon unterstützt in Zusammenarbeit mit NISCVT soziale Projekte in den palästinensischen Flüchtlingslagern, die vor allem Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Neben der Linderung größter Not stärkt dies den sozialen Zusammenhalt in den Lagern und ist damit ein Beitrag zum Frieden im Nahen Osten:

• Fortbildungsseminare für die Sozialarbeiter/Innen von NISCVT
• Finanzierung des Gehalts von Kindergärtnerinnen / Sozialarbeiterinnen von NISCVT
• Vorschulische, schulische und berufsbildende Projekte
• Rosa-Wainer-Stipendium: Ausbildung junger Mädchen
• Ausstattung und Unterhalt von Zahnarztpraxen
• Ein Glas Milch für jedes Kindergartenkind
• Stickerei-Projekt für palästinensische Flüchtlingsfrauen
• Kalender mit Fotos von palästinensischen Flüchtlingskindern
• Kindergartenpatenschaft
• Patenschaften für besonders bedürftige Kinder
• Medizinischer Fonds

Neben der Projektunterstützung im Libanon informiert der Verein durch intensive Öffentlichkeitsarbeit über die Situation der palästinensischen Flüchtlinge im Libanon und die Hintergründe des Nahostkonfliktes.

Beim Aktionstag „Friedensstadt Tübingen“ am 27.6.2008 werden wir an einem Infostand Drucksachen und Stickereien anbieten.

Kontakt: Ingrid Rumpf, Birnenweg 2, 72793 Pfullingen, 07121-78556, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Hans-Ulrich Dapp, Mistralweg 4, 72072 Tübingen, 07071-34314, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Palästina-AK ESG Tübingen

Wir informieren uns und andere fundiert über die Situation in Palästina/Israel. In Zusammenarbeit mit anderen Gruppen (insbesondere dem Verein „Flüchtlingskinder im Libanon“) versuchen wir durch die Organisation von Informationsveranstaltungen in TÜ/RT der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in (oft verzweifelte) palästinensische Perspektiven zu vermitteln. Gleichzeitig bemühen wir uns um praktische Unterstützung von Hilfsprojekten in den Besetzten Palästinensischen Gebieten und/oder in Flüchtlingslagern im Libanon.
Treffen: ca. monatlich Di oder Mi 20h nach Absprache im Schlatterhaus oder privat.
Kontakt: Eva-Maria Kustermann, Tel. 07071-22683

Desierto Florido e.V. lädt Sie ein!

Als Desierto Florido e.V. unterstützen wir soziale Projekte in Lateinamerika zur Verbesserung der Lebensverhältnisse vor Ort. Zudem wollen wir in unserem sozialen Umfeld das Interesse und Problembewusstsein für den Kontinent wecken.

In Peru fördern wir die Verbesserung der medizinischen Basisversorgung. In Mendoza, Argentinien, unterstützen wir die bildungspolitischen und kulturellen Projekte verschiedener Gruppen sowie eine Suppenküche. Hier bekommen über 300 bedürftige Personen täglich eine warme Mahlzeit angeboten. Darüber hinaus finden zahlreiche Freizeitaktivitäten und Bildungsangebote statt. Juanita Prossetti, die Initiatorin der Suppenküche, wird am 27.6.09 im Rahmen der „Friedensstadt Tübingen“ persönlich anwesend sein und von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen berichten. Es erwartet Sie ein spannender und vielseitiger Vortrag mit anschließender Diskussion.

Wir laden Sie ebenfalls herzlich ein  an unserem Infostand vorbeizukommen. Dort informieren wir Sie gerne über all unsere Projekte und freuen uns auf einen anregenden Austausch. An unserem Glücksrad können Sie Ihr interkulturelles Wissen erweitern. Außerdem laden wir Sie ein unsere südamerikanischen Köstlichkeiten zu genießen.

Das Team von  Desierto Florido e.V.
Desierto Florido e.V., Postfach 1347, 72003 Tübingen, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
www.desierto-florido.de
Spendenkonto: Desierto Florido e.V., Kontonummer: 180 568 2, BLZ: 641 500 20, KSK Tübingen

Asylzentrum Tübingen/Save-me-Kampagne

Was bedeutet Friedensarbeit für das Asylzentrum Tübingen?

Millionen von Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung, vor Verfolgung und Folter, vor großer materieller Not. Die Erfahrung von Verfolgung und Gewalt bestimmt oft lebenslang ihr Dasein. Gedacht sei nur an
die Gewalterfahrung, die viele Frauen in Bürgerkriegsgebieten machen müssen. Flucht heißt Entwurzelung, ist der Weg in eine ungewisse Zukunft. Diese Menschen brauchen Schutz und eine gesicherte Lebensperspektive. Sie brauchen Länder, die sie bereitwillig aufnehmen und ihnen eine menschenwürdiges Dasein ermöglichen. Viel zu viele Menschen sitzen heute auf unabsehbare Zeit in provisorischen Lagern fest, scheitern an den Außengrenzen Europas, sterben auf der Flucht.

Das Asylzentrum setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass Flüchtlinge in Deutschland
Schutz und Asyl bekommen. Das Recht auf Asyl ist ein grundlegendes Menschenrecht,
das gerade im Hinblick auf die Geschichte Deutschlands nicht ausgehöhlt werden darf.
Das Asylzentrum ist für alle Flüchtlinge im Landkreis da und versucht ihnen durch Beratung, unterstützende Begleitung und niederschwellige Qualifizierung den Weg in unsere Gesellschaft zu erleichtern und ihnen zu helfen, ihre traumatischen Fluchterfahrungen zu verarbeiten und zu überwinden. Das Asylzentrum ist auch ein Ort interkultureller Begegnung. Es nutzt alle Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit, um sich für die Belange der Flüchtlinge vor Ort, in Deutschland, in Europa und weltweit einzusetzen und und für eine humane Flüchtlingspolitik zu werben. Wir sind  die asylpolitische Graswurzelstimme im Landkreis. Das ist unsere Friedensarbeit.

Als Reaktion auf die Abschottungspolitik Europas wurde im letzten Sommer die Save-me-Kampagne ins Leben gerufen. Diese möchte erreichen, dass Deutschland über Resettlement-Programme des UNO Flüchtlingskommissariats (UNHCR) aktiv Flüchtlinge aufnimmt, die nicht aus eigener Kraft nach Deutschland gelangen und Asyl beantragen können.
Mit diesen Programmen sollen Flüchtlinge in den Aufnahmeländern einen dauerhaften Aufenthalt und gesicherte Lebensperspektiven erhalten.

Das Asylzentrum Tübingen hat die Save-me-Kampagne nach Tübingen gebracht und zahlreiche Menschen gefunden, die eine „Patenschaft“ für einen Flüchtling übernehmen und helfen wollen, hier Fuß zu fassen. Unterschiedlichste Gruppierungen und Organisationen unterstützen die Kampagne. Auch der Tübinger Gemeinderat hat sich dahinter gestellt. Er will außerdem die Bundesregierung auffordern, über die für dieses Jahr zugesagte Aufnahme von 2.500 Irakern hinaus „ein kontinuierliches Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen (Resettlement) einzurichten.“

Inzwischen gibt es entsprechende Kampagnen in 36 deutschen Städten und Regionen – ein Zeichen, dass eine Bewegung von unten im Entstehen ist, die nicht ohne Auswirkungen auf die Politik bleiben kann.

Save-me-Kampagne: Asylzentrum Tübingen, Neckarhalde 32, 72070 Tübingen, Tel. 07071-44115

Deutsch-Griechische Gesellschaft Tübingen-Reutlingen e.V.

Die Deutsch-Griechische Gesellschaft Tübingen - Reutlingen e.V. ist eine gemeinnützige überparteiliche und überkonfessionelle demokratische Mitgliederorganisation mit derzeit 40 Mitgliedern. Der Zweck der Gesellschaft wird insbesondere verwirklicht mit der Durchführung von sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Tübingen – Reutlingen. Die zuletzt organisierten Besuche von Lesungen und Filmvorführungen mit anschließender Diskussion gehören ebenfalls dazu. Der Gesellschaftszweck wird aber auch verwirklicht durch Organisation von Hilfeleistungen bei aktuellen Notlagen in Griechenland. Die Unterstützung des Aufbaus einer freiwilligen Feuerwehr in Kaisariani bei Athen ist angesichts der zunehmenden Waldbrände in Griechenland (und der verheerenden im Jahr 2007) eine der Initiativen, die die DGGTUE-RT als erstes aufgegriffen hat und weiter tatkräftig unterstützen wird. Diese Initiative wird ergänzt durch entsprechende Informationsveranstaltungen (z.B. zu Aufforstungsmaßnahmen und erneuerbaren Energien in Griechenland). Daneben finden gesellige Veranstaltungen und ein regelmäßiger Stammtisch jeden Monat statt. Die Gesellschaft arbeitet zusammen mit Organisationen vergleichbarer Zielsetzung im Rahmen der gemeinnützigen Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften e.V. mit Sitz in Bonn.
Die Deutsch-Griechische Gesellschaft Tübingen-Reutlingen ist zu erreichen unter:

Webseite: http://www.dgg-tue-rt.de, email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Postalisch: Ulrich Mittag – Nauklerstr. 57 – 72074 Tübingen

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1976 (damals unter dem Namen "Verein für Friedenspädagogik Tübingen e.V.“) als  bundesweit und international geschätzte friedenspädagogische Einrichtung etabliert. Das zentrale Anliegen seiner Arbeit ist es, die Friedens- und Konfliktfähigkeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern und den Friedensgedanken in Gesellschaft und Staat zu verankern. Dies geschieht  - in enger Zusammenarbeit mit Forschung und Praxis - durch Beratung und Serviceangebote, durch die intensive Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Friedenserziehung im Rahmen von Projektarbeit, durch die Entwicklung von Unterrichtsmedien, durch Seminarangebote sowie die eigenständige und schnelle Publikation der Ergebnisse über das Internet sowie in einem eigenen Verlag.

Das Institut für Friedenspädagogik trägt mit seiner Arbeit zu einem kritisch reflexiven Umgang mit der Wirklichkeit und mit den großen Herausforderungen unserer Zeit bei.

Die Geschäftsstelle des Instituts befindet sich im Georg-Zundel-Haus der Berghof Stiftung für Konfliktforschung in der Corrensstr. 10. Dieses Haus verfügt neben den Büros über modern ausgestattete Seminarräume, eine große Leihbibliothek und vielfältige Möglichkeiten für Fachgespräche und Arbeitstreffen.

Die Arbeitsbereiche des ift:
• Entwicklung von audiovisuellen Bildungsmedien und didaktisch aufbereiteter Publikationen wie Videos, CD-ROMs, Internetangebote, Broschüren und Bücher zu Themen der Konfliktbearbeitung, des Umgangs mit Gewalt und des Globalen Lernens.
• Durchführung von Modellprojekten  wie z.B. dem Fußballprojekt „Fußball – Lernen - Global“, oder den Ausstellungsprojekten „Peace Counts School“ und „Peace Counts on Tour“.
• Qualifizierung von Multiplikatoren durch Workshops, Seminare, Fortbildungsveranstaltungen und Lehrveranstaltungen an der Universität Tübingen.
• Kooperationsprojekte mit Einrichtungen wie „Brot für die Welt“, Weltfriedensdienst e.V., Kickfair, Agentur Zeitenspiegel, Bundeszentrale für politische Bildung, Landeszentrale für politische Bildung und „Schüler helfen Leben“.
Das Institut arbeitet bundesweit und international, ist aber dennoch stark im lokalen und regionalen Bereich verankert z.B. durch den Runden Tisch Gewaltprävention, die öffentliche Leihbibliothek und zahlreiche Bildungsangebote.

Das ift wurde vielfältig ausgezeichnet, u.a. 1999 mit dem internationalen UNESCO-Ehrenpreis für Friedenserziehung und 2009  mit dem Peter-Becker-Preis der Philipps-Universität Marburg für das Projekt „Peace Counts on Tour“.

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., Corrensstr. 12, 72076 Tübingen
Tel.: 07071-920510, Fax: 07071-9205111
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Internet: www.friedenspaedagogik.de

Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher

Ausstellung und Workshops für Schulklassen und Gruppen

Vom 22. Juni bis 4. Juli 2009 im Georg-Zundel-Haus in Tübingen.

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen zeigt vom 22.6.-4.7. die Ausstellung „Peace Counts“ und bietet hierzu ein pädagogische Begleitprogramm zur vertiefenden Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung an. Der Zeitbedarf ist variabel (ca. 2 – 3 Schulstunden) und richtet  sich nach den jeweiligen Möglichkeiten und Bedürfnissen der beteiligten Klassen.

Das Begleitprogramm beginnt mit einer strukturierten Erkundung der Ausstellung. Danach arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Lernstationen zu Themen wie „Wege zur Gewalt und Wege aus der Gewalt“. „Fußball und Fair Play“, „Wie man Frieden macht“, oder  „Berichterstattung über Krieg und Frieden“. Die Stationen werden den Lernvoraussetzungen der Klasse angepasst. Bei allen Stationen wird der Bezug zur Ausstellung hergestellt.  Im Schlussplenum werden die Ergebnisse der verschiedenen Stationen zusammengetragen und mit Erkenntnissen der Friedens- und Konfliktforschung konfrontiert.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung und Terminabsprache erforderlich ist. Der Ausstellungsbesuch und das pädagogische Begleitprogramm sind kostenlos.

Kontakt und Anmeldung für Schulklassen und Gruppen:
Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., Corrensstr. 12, 72076 Tübingen
Tel.: 07071-920510, Fax: 07071-9205111, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
www.friedenspaedagogik.de, www.peace-counts-school.org

terre des hommes

Kinder und Krieg

In mehr als 40 Staaten herrscht derzeit Krieg oder Bürgerkrieg. Das in den Genfer Konventionen nieder gelegte Prinzip der Unterscheidung zwischen Soldaten und Zivilisten wird in den heutigen Kriegen weitgehend missachtet. Am Anfang des vorigen Jahrhunderts waren 95 Prozent der Kriegsopfer Soldaten. Inzwischen ist der Anteil der zivilen Opfer auf 90 Prozent gestiegen.

Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Etwa 250.000 Kinder unter 18 Jahren nehmen als Kindersoldaten an Kampfhandlungen teil.

Schätzungsweise 20 Millionen Kinder sind durch Kriege zu Flüchtlingen geworden. Andere schaffen es nicht, über die Grenze in ein sicheres Land zu fliehen und werden zu Flüchtlingen im eigenen Land, zu Binnenvertriebenen. Weltweit gibt es etwa 25 Millionen Opfer solcher Vertreibungen.

Nach Expertenschätzungen wurden allein seit 1975 weit über eine Million Menschen durch Landminen und Streumunition verletzt oder getötet. Jedes dritte bis vierte Opfer ist ein Kind.

Was tut terre des hommes?
• unterstützt Projekte in Kriegs- und Krisengebieten
• arbeitet in internationalen Netzwerken und Kampagnen gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten mit
• engagiert sich für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen in Kriegs- und Konfliktregionen (z. B. Projekte für traumatisierte Kinder und für Flüchtlinge)
• engagiert sich für ein weltweites Verbot von Landminen
• informiert die Öffentlichkeit über Menschen-rechtsverletzungen an Kindern und Projektpartnern. terre des hommes veröffentlicht außerdem regelmäßig die deutschsprachige Ausgabe des internationalen Newsletter »Kindersoldaten«
• fordert ein Ende der Straflosigkeit für Kriegsverbrecher.
• Vor Ort besteht in 129 Städten die Möglichkeit, bei einer Arbeitsgruppe mitzuwirken. Außerdem gibt es einige thematische oder überregionale Arbeitsgruppen. Die Tübinger Arbeitsgruppe (gegründet 1968) trifft sich jeden 3. Dienstag im Monat in der Gaststätte LORETTO (Katharinenstr. 22, 72072 Tübingen).

Weitere Informationen/Kontakt: www.tdh.de, www.tuebingen.tdh.de, email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 


Aktuelles

Aktuelle Videos zur Friedensstadt Tübingen

Video

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Aktuelle Bilder von den Veranstaltungen

LTT

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Thorsten Hild tritt beim Friedensmarkt auf

Hild

 

Konzert mit Konstantin Wecker,  Jo Barnikel und Hakim Ludin

Konstantin Wecker

27.6.09, 19:00, Marktplatz, Tübingen

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Cinema Jenin

Cinema Jenin

Friedensstadt Tübingen unterstützt das Projekt "Cinema Jenin". In Jenin, Palästina wird ein altes Kino restauriert.

 

André Shepherd

André Shepherd

US Kriegsdeserteur spricht am Markt des Friedens, 27.6. am Tübinger Marktplatz